Federbetten - Klassiker im Schlafzimmer

Federbetten Obwohl die Federbetten von vielen modernen Materialien immer öfter in den Hintergrund gedrängt werden, sind sie dennoch nicht aus den Schlafzimmern wegzudenken. Federbetten vermitteln vor allem im Winter ein unnachahmliches Gefühl von Wärme, Gemütlichkeit und Sicherheit.

Da kann es draußen noch so sehr Stürmen und Schneien, unter einem Federbett fühlt man sich sicher und geborgen. Schon der Name allein ruft bei den meisten Mensche angenehme Assoziationen, oft noch in der Kindheit geprägt, hervor.

Was steckt drin im Federbett?

Auch wenn das Federbett einen traditionell festen Platz in unseren Schlafzimmern oder zumindest in der Erinnerung hat, wissen dennoch die wenigsten, was sich nun genau hinter dem Begriff verbirgt. Im Gegensatz zum Daunenbett ist das Mischungsverhältnis von Federn und Daunen 70 zu 30. Auch Federbetten werden in 7 Qualitätsstufen klassifiziert, wobei auch hier gilt, je höher die Klasse, desto schlechter die Qualität.

Auch beim Federbett sollten die Federn von Gänsen und Enten, nicht von Hühnern stammen. Hühnerfedern verfügen nicht über die Feinheit und auch nicht über den leicht gebogenen Schwung in der Form. Daher verklumpen Federbetten gefüllt mit Hühnerfedern auch wesentlich schneller. Als besonders hochwertig gelten Federbetten, die ausschließlich mit den Daunen und Federn von Gänsen gefüllt sind. Dies ist jedoch ausgesprochen selten.

Selbst die hochwertigsten Füllungen dürfen zu 10% Federmaterial von Enten enthalten. Vor allem für die weißen und sehr dünnen Hüllen sind natürlich die weißen Federn und Daunen besonders begehrt. Es ist einfach nicht hübsch anzuschauen, wenn dunkle Federn durch den Stoff schimmern. Dies dürfte aber auch der einzige Grund sein, weshalb weiße Federn für weiße Außenhüllen bevorzugt werden, denn rein thermisch gibt es keinen Unterschied in der Qualität von dunklem und weißem Federmaterial.