Kaltschaummatratzen - besser als ihr Ruf

Kaltschaummatratzen Die heutigen Kaltschaummatratzen leiden immer noch ein wenig unter dem schlechten Ruf, den ihnen die ersten Schaummatratzen einbrachten. Diese galten als kurzlebig und auf Dauer nur wenig komfortabel, da nur eine einzige Liegezone für die gesamte Matratze galt. Moderne Kaltschaummatratzen haben jedoch mit jenen aus den Anfängen kaum noch etwas zu tun. Gemessen am Verhältnis von Qualität und Preis können moderne Kaltschaummatratzen sogar als langfristige, gute Investition in den individuellen Schlafkomfort betrachtet werden.

Kaltschaummatratzen bieten jedoch mehr als nur eine angenehme Unterlage. Sie gelten als definitiv geruchsneutral und sind vor allem auch für Allergiker hervorragend geeignet. Der Begriff „Kaltschaummatratze“ leitet sich übrigens aus der Herstellung ab. Zur Aufschäumung des Polyurethans werden nicht heiße Gase, sondern Kaltluft benutzt. Dabei vermischen sich die Strukturen und bilden kleine und große Zwischenräume. Genau diese Zwischenräume im Material sind es, die das angenehme Liegegefühl bedingen. Außerdem macht diese „Porenstruktur“ die Matratzen atmungsaktiv, unterstützt also eine optimale Zirkulation von Luft und Feuchtigkeit.

Woran ist eine „gute“ Kaltschaummatratze zu erkennen?

Die Qualität einer Matratze misst sich am so genannten „Raumgewicht“, (RG). Dieses ist nämlich grundsätzlich für die Haltbarkeit, also Resistenz gegen Durchliegen, verantwortlich. Werte von 20-25 RG stehen für 1-2 Jahre Haltbarkeit, eine Matratze mit 30 RG sollte 2-3 Jahre halten. Für eine Haltbarkeit von 5-6 Jahren sollten Matratzen einen RG-Wert von 35 aufweisen und 40 RG für 6-8 Jahre Lebensdauer. Als wirklich hochqualitativ gelten Matratzen mit einem RG-Wert von 50 - 60. Sie halten mindestens 10 Jahre durch. Der RG-Wert 75 steht für höchste Ansprüche. Matratzen mit diesem Wert haben sich auch nach 10 Jahren noch lange nicht durch gelegen.

Außerdem unterscheiden sich Matratzen noch nach Liegezonen. Die gebräuchlichsten weisen 3, 5 oder 7 solcher Zonen auf. Dabei heißt es nicht, dass jene Matratze mit vielen Liegezonen unbedingt die bessere ist. Auch dabei kommt es auf die Verarbeitung im Einzelnen an. So kann einen Matratze mit 3 oder 5 Liegezonen wesentlich besser sein, als die mit 7 Liegezonen angepriesene.