Rollroste - die günstige Variante
Natürlich handelt es sich bei Rollroste auch um eine Form der Lattenroste. Allerdings sind diese nicht in einen Rahmen gefasst, sondern lassen sich, wie der Name bereits aussagt, zusammen rollen. Rollroste gehören zu den günstigsten Modellen unter den Lattenrosten, bringen aber je nach Schlafgewohnheit erstaunliche Vorteile mit sich.
Doch zunächst zum Aufbau. Wie bereits erwähnt, besitzen Rollroste keinen Rahmen. Stattdessen werden die einzelnen Leisten mit einer stabilen Schnur, häufig aus Kunststoff, zusammengehalten. Mit kleinen Röhrchen werden die Leisten dann auf Abstand gehalten. Wie auch bei vielen anderen Lattenrosten, werden auch die Latten für Rollroste vorrangig aus Buchenholz gefertigt, aber auch Linde und Kiefer finden Verwertung. Rollroste eigenen sich vor Allem für Schläfer, die es gern hart mögen. Die Latten des Rollrostes Federn auf Grund der Konstruktion schon nicht nach, das Buchenholz unterstützt dies. Deshalb wird man vor allem unter den höher preisigen Rollrosten vor allem Buchenholzkonstruktionen finden.
Für wen sind Rollroste geeignet?
Wie bereits erwähnt, werden sich vor allem „Hart-Schläfer“ auf Rollrosten wohl fühlen. Starre Rollroste eigenen sich daher auch vor allem für Feder- und Taschenfederkernmatratzen und für alle Naturmatratzen wie jene mit Rosshaar- oder Kokoskernmatratzen.
Es gibt auch einige wenige leicht federnde Rollroste, die ohne Weiteres dann auch für Latex- oder Kaltschaummatratzen eingesetzt werden können. Da der Rollrost komplett frei von Metallelementen hergestellt wird, ist er auch eine großartige Alternative für all jene, die unter bestimmte Metallallergien leiden.
Auch für zeitweise aufgestellte Gästebetten sind Rollroste ideal. Schnell auf- und abgebaut, mit vergleichsweise geringem Gewicht behaftet und auch gut verstaubar, sind sie ideale Unterlagen für Zweitbetten. Außerdem können Rollroste in Betten verwendet werden, die nur über eine geringe Einbautiefe verfügen.