Taschenfederkernmatratzen

Taschenfederkernmatratzen Taschenfederkernmatratzen sind eine Weiterentwicklung der Federkernmatratzen. Zwar auf gleicher Konstruktion basierend, werden Taschenfederkernmatratzen jedoch wesentlich aufwendiger hergestellt. Zum einem besitzen die Taschenfederkernmatratzen wesentlich mehr Federn. Diese werden in kleine Stoffsäckchen eingeklebt oder -genäht. Diese Federtaschen sind wiederum alle miteinander verbunden. Die Menge der Federn und deren Verbundenheit untereinander sorgen für eine größere Stabilität und ermöglichen das Nachgeben der Matratzen auf wesentlich kleineren Bereichen, als bei der großflächig reagierenden Federkernmatratze.

Außerdem erfolgt eine ständige Be-und Entlastung der Federn bei jeder Bewegung. Dies erhöht einen regelmäßigen Feuchtigkeits- und Wärmeaustausch. Eingefasst wird die Innenkonstruktion der Taschenfederkernmatratze von einem biegsamen Flachstahlrahmen, der das Ganze stabilisiert. Als Liegefläche der Taschenfederkernmatratze dient nicht selten ein Schaumstoff. Bei höherwertigen Matratzen ist diese Schaumstoff - Liegefläche zusätzlich noch mit Noppen versehen, die wie kleine Druckmassagepunkte wirken und bei dem Schlafenden die Durchblutung fördern sollen. Als Alternative zur herkömmlichen Federkernmatratze ist die Taschenfedermatratze also eine gute Wahl.

Eine Matratze für alle Gelegenheiten?

Nein, natürlich nicht. Wie auch bei anderen Matratzenformen bieten die Taschenfederkernmatratzen verschiedene Härtegrade. Diese richten sich, wie auch bei anderen Matratzentypen, nach dem Körpergewicht. Als Faustformel gilt: je leichter die Person, desto weicher darf die Matratze sein.

Außerdem gibt es die einfachen Matratzen ohne Zoneneinteilung wie auch jene, die in verschiedene Zonen eingeteilt sind. Auch bei der Taschenfedermatratze ist es möglich, Modelle mit bis zu sieben Liegezonen zu erhalten, die alle entsprechend unterschiedlich auf Körperdruck reagieren.

Besonders die hochwertigen Taschenfederkernmatratzen gelten als orthopädisch sinnvolle Matratzen, unterstützen sie doch die Schlaflage von Kopf und Schultern, Hüfte und Beine. Doch wie sorgsam und richtig eine Matratze auch ausgewählt ist, bei bereits vorhandenen Beschwerden ersetzt sie nicht den Arztbesuch, kann sehr wohl aber Linderung der Beschwerden bringen.